Delhi

Wir legten uns früh hin, da unser Zug nach Agra schon um 6:00 Uhr losfahren würde und wir 1 Stunde zum Bahnhof brauchten… Dominik wollte sich vorm schlafen gehen noch ein paar Infos zu Agra holen – auf einmal fing er an zu lachen. Ich drehte mich verwirrt um und er zeigte mir den Grund seines plötzlichen Vergnügens: „Achtung, Freitags hat das Taj Mahal geschlossen!“ …ja, morgen war Freitag…

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Bikaner

Das richtige Highlight war ein 13-jähriges indisches Mädchen, das total neugierig war und sich mit uns unterhalten wollte. Als ihre Sprachkenntnisse irgendwann nicht mehr reichten, sprach sie mit Yogi, um mehr über uns zu erfahren. Irgendwer hatte ihr gesagt, dass alle Ausländer böse waren und sie wollte nachfragen, ob es wirklich so war. Nach einer Weile kamen ein paar ihrer jüngeren Schwestern vorbei und sie beschlossen mich mit aufs Dach des Tempels zu nehmen. Dort machten wir viiiiiiiiiiele Fotos, alle waren komplett begeistert und aufgeregt über meine Anwesenheit – ich bekam viele Bussis und mir wurde von einigen erklärt, dass ich nun ihre beste Freundin war 😀

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Jaipur & Pushkar

In der Pink City angekommen waren wir erst mal furchtbar enttäuscht, das die Stadt gar nicht rosa, sondern eher orange war! Wir sahen uns die zwei architektonisch sehr schönen Gebäude Jantar Mantar und Hawa Mahal an, was inklusive des Stadtrundganges den gesamten Nachmittag einnahm. Zum ersten Mal seit wir in Indien angekommen waren, wollten Einheimische sich mit uns fotografieren lassen oder einfach Unterhaltungen führen – sehr amüsant!

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Kyōto & Ōsaka

In Kobe wurden wir auf einer komischen Raststätte in der Stadt abgesetzt; die Aussicht auf Erfolg sah hier etwas mager aus… Wir mussten jedoch nicht lange warten, bis ein lustig aussehender Mann mittleren Alters auf uns zukam und meinte, er würde nach Osaka fahren. Wir waren uns nicht ganz sicher, ob das tatsächlich eine Einladung war mitzufahren; wir folgten ihm dennoch. Sein Auto war komplett mit der gesamten Familie zugeräumt und wir mussten uns irgendwie mit unseren Rucksäcken am Schoss reinquetschen. Nachdem wir losgefahren waren, bekamen wir auch gleich ein Bier in die Hand gedrückt und wurden nach einiger Zeit auch zum Abendessen bei ihnen eingeladen.

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